Heißsiegeln: Sieglen von Folie durch
Anwendung von Wärme. Es ist mit Abstand das bedeutendste Verfahren zum
Verschweißen von Folien. Man unterscheidet im wesentlichen folgende
Varianten:
Siegeln mit Heizstab oder Heizlineal zwischen Sigelbacken, gelegentlich auch als Kontaktsigeln bezeichnet
Impulssiegeln: Nach diesem Verfahren
wird die Temperatur der Sigelbacken nur für einen kurzen Moment und nicht
über den gesamten Siegelzyklus aufrechterhalten. Die nötige Energie wird
durch zwei kleine Widerstandselemente auf beiden Sigelbacken erzeugt.
Heißbandschweißen: Das Verfahren wird
vor allem zum Verschließen von gefüllten Folienbeuteln verwendet. Zwei
sich bewegende Bänder werden durch geheizte Siegelbalken zusammengepresst.
Der zu verschließende Beutel wird durchgezogen.
Trennschweißen, Heiß- oder
Glühdraht-Schweißen: Mit einem erhitzten Draht werden Folien gesiegelt und
gleichzeitig getrennt. Das Verfahren wird vor allem bei der Herstellung
von Beuteln angewendet und erlaubt hohe Produktionsgeschwindigkeiten.
Dielektrisches Schweißen oder
Drahtfrequenzschweißen: Hier wird die nötige Wärme durch ein
Hochfrequenzfeld erzeugt. Das Verfahren wird vor allem bei dünnen
PVC-Folien angewendet.
Ultraschallschweißen: Mechanischer
Vibrationsdruck bei Ultraschallfrequenzen wird an den Berührungsflächen
von Folien in Wärme verwandelt und bewirkt die Versiegelung. Das Verfahren
ist sehr schonend. Es wird für besonders dicke Folien angewendet.
Wärmestrahlungsschweißen: Es wird zum
Heißsiegeln von dickeren, insbesondere auch von orientierten Folien, z.B.
beim Einschweißen von Dokumenten in Beutel aus Polyesterfolien,
eingesetzt.
Gasschweißen: Die direkte Anwendung
einer Gasflamme, vor allem zum Heißsiegeln von dickeren thermoplastischen
Folien und von PE-beschichteten Kartons